Fee Brembeck „Komm du erstmal aus meinem Alter!“

Freitag, 16.10.2026 Okerhalle Groß Schwülper, Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Noch kein Vorverkauf

Im Rahmen der „Heißen Kartoffeln“

Vor der Veranstaltung und während der Pause werden, treu unter dem Motto „Heisse Kartoffeln“, Kartoffelgerichte (auch vegan) zum Erwerb angeboten.

Weitere Informationen unter Tel.: 05371 / 81 37 04 (Kulturverein Gifhorn) und unter www.heisse-kartoffeln.de

Fee Brembeck „Komm du erstmal aus meinem Alter!“

Älterwerden ist anstrengend, und auch Jungsein macht müde. Gut, dass Fee Brembeck, die Kabarettistin, Autorin, Poetry Slammerin und Opernsängerin, mit ihrem neuen Programm generationsübergreifend aufweckt. In diesem tritt sie als Generationenflüsterin auf und verbindet poetische und kluge Gedanken mit Humor und Gesellschaftskritik.

Zwischen fossilen Weltbildern, Klimaklebern und Genderaktivist*innen vermittelt sie, stellt die drängenden Fragen unserer Zeit und beantwortet sie. Außer sie weiß keine Antwort. Dann stellt sie zumindest neue Fragen! Warum gilt die jüngere Generation als woke, will aber nicht früh aufstehen? Ab wann ist man ein alter, weißer Mann und darf man dann trotzdem noch mitspielen? Und wie turnt man die Geschlechterrolle vor- und rückwärts?

Selbstironisch, kritisch, aber immer liebevoll blickt Fee Brembeck sowohl auf ihre eigene Generation und deren Absurditäten sowie auf die Eigenheiten all derer, die sich Tickets fürs Kabarett leisten können.

Ein Abend für Jung und Alt, der auf unvergleichliche Weise Humor mit Gesellschaftskritik verknüpft. Am Ende bleibt einem, so befindet die Süddeutsche Zeitung, „keine Wahl, als sich von dieser Fee verzaubern zu lassen.“

Fee Brembeck ist eine künstlerische Wundertüte: Sie ist preisgekrönte Kabarettistin, Autorin, studierte Opernsängerin und eine der bekanntesten Poetry Slammerinnen im deutschsprachigen Raum. 2013 wurde sie deutschsprachige Meisterin im Poetry Slam in der Kategorie U20, 2016 bekam sie den Tassilo-Kultur-Preis der Süddeutschen Zeitung verliehen und 2022 wurde sie mit dem Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München ausgezeichnet, 2023 folgte der renommierte Kabarettpreis „Stuttgarter Besen“ in Holz. 2025 wurde ihr der Förderpreis des Deutschen Kabarettpreises verliehen.
Die junge Berliner Künstlerin hat ein Jugendbuch im Friedrich-Oetinger-Verlag veröffentlicht, ist in zahlreichen Anthologien vertreten und tourt mit ihren „feeministischen“ Texten durch den deutschsprachigen Raum, aber auch das europäische Ausland.
Ihre erste Textsammlung „Feeminismus“ erschien zudem 2019. Seit Herbst 2021 kann man ihr erstes feministisches Sachbuch „Jetzt halt doch mal die Klappe, Mann! Warum wir auf Mansplaining keinen Bock mehr haben“, erschienen im Goldmann Verlag, erwerben.
Von Zeit zu Zeit ist sie im Fernsehen zu bewundern – beispielsweise bei Nuhr im Ersten, Nightwash, dem NDR Comedy Contest, der ADR Ladies Night, im SWR bei Alfons und Gästen, im MDR bei Olafs Klub, dem Vereinsheim Schwabing im BR oder beim 3sat Festival. Zudem ist sie Teil der Sisters of Comedy und war an der Entwicklung eines neuen Female Comedy Formats für ARD One beteiligt, bei dem sie auch selbst vor der Kamera stand.
Ihren persiflierenden Humor, sowie ihre sprachgewandte tieftreffende Lyrik bringt sie nicht nur in ihren Kabarettprogrammen, sondern beispielsweise auch als Stammmitglied der Kabarett- und Leseshow „Die Stützen der Gesellschaft“ auf die Bühne.

Zunächst studierte Fee Germanistik, Erziehungswissenschaften und evangelische Theologie in München, unterrichtete an einem Gymnasium und campierte auf sämtlichen Kleinkunstbühnen, dann zog sie nach Berlin, um den Menschen dort Sprache, Oper und den Feeminismus näher zu bringen. (Und um Gesang zu studieren und ihr Glück zu suchen.) Dafür hat sie unter anderem zusammen mit der Liedpianistin Marlene Heiß ein neues Format gegründet – „AGORÀ – Kunstlied meets Poetry Slam“ – und engagierte sich jahrelang bei den SLAM ALPHAS, einem gemeinnützigen Verein für intersektional feministische Belange auf Bühnen. Im Sommer 2021 schloss sie sehr erfolgreich ihren Bachelor in Operngesang an der renommierten Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Christine Schäfer und Prof. Ursula Hesse von den Steinen sowie der Liedklasse von Prof. Wolfram Rieger ab. Sie sang u.a. mit der Jungen Philharmonie Brandenburg, dem Filmorchester Babelsberg und debütierte in einer Hauptrolle in der zeitgenössischen Oper „unser Vater I Vater unser“ an der Deutschen Oper Berlin. Im Sommer 2023 machte sie ihren Master im Operngesang an der HMT Leipzig. Sie setzt sich mit dem Verein krea[K]tiv für ein zeitgemäßes, faires und zukunftsorientiertes Musiktheater ein.
Gemeinsam mit der Agentur z management erarbeitete sie ihr erstes Soloprogramm „Wenn Schlau das neue Schön wäre“, im Frühjahr 2022 folgte „Erklär´s mir, als wäre ich eine Frau“. Im Dezember 2024 hatte ihr neustes Programm „Komm du erst mal aus meinem Alter!“ seine erfolgreiche Premiere in Köln.
Ergänzend zu all diesen Tätigkeiten arbeitet Fee fortwährend daran, glücklich zu sein.

Pressestimmen

„Kluger Blick mit viel Humor“Berliner Morgenpost, 2025

„Humor, Herz und Hirn auf der Bühne, das ist doch immer wieder eine schöne Überraschung.“Badische Zeitung, 2023

„Feministisch, klug und entlarvend.
Und dabei extrem unterhaltsam!”Bodo Wartke, Musikkabarettist

„Zweifelsfrei zählt Fee zur poetischen Wortakrobaten-Elite.”
Süddeutsche Zeitung, 2016

„Unerschrocken, frech und poetisch. Ob als Operndiva oder Dichterin – Fee Brembeck vereint allerlei Talente und zieht das Publikum in ihren Bann.“
Badische Zeitung, 2021

„Und das sogar in einer Person vereint: Fee ist nicht nur eine erfolgreiche Slam-Poetin, sondern auch eine klassische Gesangsstudentin, die mit dem Vortrag von Bernsteins „Build my House“ aus „Peter Pan“ eine warme, einfühlsame und klangrunde Stimme vorführte.”
Süddeutsche Zeitung, 2019

„Frech, mit sprachlicher Finesse und der nötigen Portion selbstironischer Performance eroberte die Poetry-Slammerin Fee das Publikum.

Mit augenzwinkerndem Charme setzt sie sich in Szene, schlüpfte mühelos in die Rolle des naiv-dümmlichen Models oder der selbstverliebten Operndiva (mit glasklarem Sopran) und flirtete mit dem Publikum.

www.fee-brembeck.de